Marder im Haus – auf dem Dachboden – im Dach – was hilft gegen Marder ?

Sie haben einen Marder im Haus / auf dem Dachboden / im Dach  und fragen sich was wirklich hilft ?

Hier finden Sie verschiedene Informationen und Hilfsmittel wie Sie gegen den Marder auf dem Dachboden / im Dach vorgehen können.

Warum ist es so gefährlich einen Marder im Haus / auf dem Dachboden / Dach zu haben ?

Viele Menschen sind der Meinung, dass es garnicht so schlimm ist mit einem Marder zu wohnen und freuen sich sogar über den Besuch auf dem Dachboden / im Dach.

Schaut man jedoch seine Hinterlassenschaften auf dem Dachboden im Haus an, kann dies einem relativ schnell die Laune verderben und vor allem richtig ins Geld gehen !

In der Regel ist der Marder im Dach kein Dauergast – allerdings kommt er immer mal wieder. Da das Raubtier in seinem Revier mehrere Verstecke hat, kann es auch mal passieren, daß er sich über mehrere Tage / Wochen nicht blicken läßt. Dies heißt aber noch lange nicht, daß er vom Dachboden verschwunden ist. Daher sollten Sie ihren Dachboden regelmäßig kontrollieren.

Wie kommt ein Marder ins Haus bzw. auf den Dachboden ?

Einen Marderbefall kann man auch durch den Tunneleingang in der Dachisolierung erkennen. Da Marder sehr scheue Tiere sind, haben sie häufig mehrere Schlupflöcher und Fluchtwege im Dach angelegt.

Da Marder sehr gute Kletterer sind, kommen Sie häufig über die Dachrinne oder über rauhe bzw. begrünte Fassaden auf das Dach. Eine andere Möglichkeit sind in der Nähe stehende Bäume von denen sie bis zu 2 m weit auf das Dach springen können.

Für sie ist es kein Problem Dachziegel bzw. Bleiabdichtungen hochzudrücken. Ebenso können sie durch alle möglichen Öffnungen (Mauerschlitze, defekte Dachfenster, ..) mit einem Lochdurchmesser von 6 bis 7 cm bzw. einem 5 cm breiten Spalt kommen.

Lärmbelästigung:

Das harmloseste bei den Besuchen im Haus ist noch die Lärmbelästigung (Tippelschritte und Trampelgeräusche morgens und abends), die Ihnen den Schlaf rauben. Er kann aber auch einen ganz schönen Krach im Dach veranstalten.

Geruchsbelästigung – penetranter Gestank im Haus:

Wenn ein Marder einen Eingang ins Haus findet, richtet er sich eine Vorratskammer, eine Ruhestätte und eine Toilette ein, d.h. sie haben auch mit diesen Hinterlassenschaften im Haus zu kämpfen !

Marder auf dem Dachboden haben die unangenehme Eigenschaft, daß sie ihren Urin und Kot hinterlassen und Überreste vom Aas (Reste von toten Ratten, Fische, Enten, …) liegenlassen.

Dies kann dazu führen, daß sich der Urin im Haus ausbreitet und die Fäkalien bzw. die Verwesung penetrant zu riechen beginnen. Und zwar so stark, daß man diesen Geruch im ganzen Haus riecht. Es kommt auch schon mal im Extremfall vor, daß es unterhalb der Marder-Pinkelecke durch die Wandverkleidung runter tropft. In diesem Fall muß die ganze Deckenverkleidung und Isolierung an der betreffenden Stelle raus – eine absolut ecklige Angelegenheit.

Manche fanden bei der Sanierung neben dem versifften Dachboden u.a. auch Aas (z.B. über ein Dutzend Entengerippe und Fischteile) vor.

Zudem bilden sich Maden und Fliegen, die in der warmen Jahreszeit zu einer Plage im Haus werden können.

Übertragung von Krankheiten:

Diese Tiere können wie Füchse auch Krankheiten (z.B. Tollwut) übertragen.

Verwüstung der Dachisolierung und der Leitungen:

Wenn es ganz schlimm kommt, knabbern sie Leitungen im Dach an und verwüsten die Isolierungsschichten der Dachisolierung. Dies wird dann eine richtig teure Angelegenheit.

Sie müssen zerstörte und verschmutzte Isolierungen beseitigen, ersetzen und entsorgen, den Dachboden reinigen sowie das ganze mardersicher machen. Ein Marder auf dem Dachboden kann bis zu mehrere tausend Euro kosten !

Wie ein extremer Marderschaden auf dem Dachboden aussehen kann, können Sie in diesem Video sehen:

Ein Marder im Haus beeinträchtigt den ganzen Lebensstil und reduziert den Wert eines Hauses.

Was hilft gegen Marder im Haus ?

Es werden verschiedene Marderabwehr-Mittel gegen Marder im Dach angeboten.

Dies kann von Abwehrstoffe, Ultraschall bis hin zu Lebendfallen gehen.

Das Problem bei einem Marder ist jedoch, wenn man einen mal vertrieben bzw. gefangen hat, kann man nicht dauerhaft sicher sein. Aufgrund der Marderpopulation kann es vorkommen, daß nach einer geraumen Zeit ein anderes Tier auf den Dachboden bzw. ins Haus einzieht.

Generell sind diese Tiere Allesfresser, sehr scheu und nachtaktiv, d.h. sie werden ihn wohl kaum im Haus zu Gesicht bekommen – seine Schäden und Hinterlassenschaften allerdings schon.

erfolglose Versuche das Tier vom Dachboden zu verjagen

Als Abwehrmittel werden u.a. immer wieder Abwehrstoffe, Hundehaare bzw. gemahlener Pfeffer genannt. Manche streuen auch abgeschnittene Haare aus dem Friseursalon aus.

Einige stellen ein Radio auf dem Dachboden auf und verbinden es mit einer Zeitschaltuhr bzw. schlagen mit dem Besenstiel gegen den Dachboden. Dies hilft auch nur bedingt und auch nur solange wie die Geräuschkulisse anhält.

Generell bewirken diese Mittel aber relativ wenig.

Einsatz von Ultraschall gegen Marder im Haus

Ständig welchselnde Ultraschall-Töne, die mit einer entsprechenden Intensität (mehr als 90 dB) geschickt werden, sind auf jeden Fall ein wirkungsvolles Mittel. In der Regel werden diese Töne vom Menschen nicht gehört.

Man kann hier zwischen Ultraschall-Geräten mit Batteriebetrieb und Ultraschall-Geräten mit Netzanschluss unterscheiden.

Vergleicht man beide Varianten, werden die Ultraschall-Geräte mit Netzbetrieb von den Kunden besser bewertet und haben auch mehr Erfolg bei der Vertreibung.

Diese Geräte arbeiten mit Ultraschall, welcher mit einem Schalldruck von über 100 dB abgegeben wird. Mit diesem Schalldruck kommen Sie auch an unzulängliche Stellen (z.B. Zwischendecken im Dachboden).

Es gibt mehrere Kunden, die übereinstimmend berichten wie die Marder nach dem Einschalten vom Dachboden flüchteten und seither nicht mehr gesehen wurden.

Das Ultraschall-Gerät sollte jedoch noch längere Zeit angeschaltet bleiben, um eine erneute Einnistung eines anderen Marders im Dach zu verhindern.

Einsatz von Ultraschall mit Blitz gegen Marder im Haus

Sehr erfolgsversprechend ist auch der links abgebildete Marderschreck – ein Ultraschall-Geräte mit Blitz, welches mit Netzteil bzw. Batterien betrieben werden kann.

Diese Geräte sind mit einem Bewegungssensor ausgestattet, der einen Ultraschallton aussendet sowie einen Blitz auslöst.

Da die Marder nachtaktive Tiere sind, dürfte ein greller Blitz alles andere als angenehm für ihre weit geöffneten Nachtaugen sein.

  • deckt eine Fläche bis zu 200 qm ab
  • Ultraschall-Ton ist in verschiedenen Stufen einstellbar
  • Katzen machen mittlerweile einen großen Bogen um das Gerät und Marder konnten erfolgreich vom Dach vertrieben werden
  • Marderschreck erhielt viele gute / sehr gute Kundenbewertungen

Einsatz einer Lebendfalle gegen Marder im Dachboden / Dach

Eine Marderfalle / Lebendfalle im Dachboden hilft auf jeden Fall. Hiermit wurden schon viele Fangerfolge erzielt.

Allerdings muß man hier die Schonzeiten im Landesjagdgesetz beachten. Hierzu gehört auch, daß man im März / April generell keine Tiere fangen darf, da hier die Jungen im Versteck warten.

Ebenso ist zu beachten, daß nach dem Fang auf jeden Fall auch die Eingänge im Dach verschlossen werden. Ansonsten könnte der Revier-Nachfolger im Dachboden auftauchen und sich breit machen.

Gute Tipps was auch die besten Köder sind und was bei der Aufstellung zu beachten ist, finden Sie hier:

-> ausführliche Informationen / Produkte zu Lebendfallen / Marderfallen

Ein- und Ausgänge zumachen

Sehr hilfreich ist es auch die Ein- und Ausgänge von Marder im Haus auf dem Dachboden bzw. im Dach zu schließen, so dass er nicht mehr reinkommt und woanders sein Revier aufschlägt.

Beim Schließen von Ritzen hilft hier u.a. Bauschaum bzw. Hasendraht (zusammen mit einem Tacker), um das Eingangsloch wirkungsvoll zu blockieren. Hierbei sollte man sich Mühe machen auch wirklich alle Einstiegslöcher zu finden. Es gibt Tiere, die sich mit großer Beharrlichkeit uch einen anderen Zugang zum Haus / Dachboden verschaffen.

Gelangt der Marder über das Regenabflußrohr auf das Dach, kann man den Aufstieg auch mit Verblendungen aus glattem Metall verhindern.

Im Frühjahr sollten Aussperrungen grundsätzlich nicht erfolgen, da hier eine Mutter von ihren Jungen getrennt werden könnte.

 

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